Container

5. Februar 2024

Ein Container in der IT ist ein Softwarepaket, das alle Elemente enthält, die zur Ausführung einer Anwendung in beliebiger Umgebung erforderlich sind. Dazu gehört der Anwendungscode, die Bibliotheken, die Laufzeitumgebung und die Konfigurationsdateien. Container werden in einer Container-Plattform ausgeführt, die die Ressourcen des Hostsystems gemeinsam nutzt.

Dies erleichtert das Verschieben der enthaltenen Anwendung zwischen Umgebungen wie Entwicklung, Test, Produktion usw. unter Beibehaltung der vollen Funktionalität. So wie physische Container die Migration aller Arten von Gütern erleichtern, vereinfachen Container in der IT die Bewegung von Anwendungen und Diensten.

Wie werden IT-Container eingesetzt?

Sie können Container für eine Vielzahl von Workloads und Anwendungsfällen bereitstellen. Container liefern Ihrem IT-Team die Technologiebasis, die für einen Cloud-native Anwendung erforderlich ist, sodass Sie mit DevOps, CI/CD (kontinuierliche Integration und kontinuierliche Bereitstellung) beginnen und sogar serverlos arbeiten können.

Containerbasierte Anwendungen sind auch für stark verteilte Cloud-Architekturen geeignet. Mit dem Einsatz von Middleware werden Anwendungen, Tools und Datenbanken mit der Betriebssoftware nahtlos verbunden. Dabei wird die Entwicklung, Bereitstellung, Integration und Automatisierung einer Anwendung im gesamten Lebenszyklus unterstützt.

Sie können Integrationstechnologien auch in Containern bereitstellen, sodass Sie die Art und Weise, wie Sie Anwendungen und Daten verbinden, problemlos skalieren können, z. B. bei Echtzeit-Datenstreaming. Beim Aufbau von Microservice-Architekturen, sind Container die ideale Bereitstellungseinheit für jeden Microservice und das Service-Mesh-Netzwerk, das sie verbindet.

Wenn Ihr Unternehmen Anwendungen in einer Vielzahl von Umgebungen bereitstellen muss, sollten Sie auf jeden Fall die Verwendung von Containern in Betracht ziehen.

Wie funktionieren Container?

Container enthalten die Komponenten, die zum Ausführen der gewünschten Software erforderlich sind. Zu diesen Komponenten gehören Dateien, Umgebungsvariablen, Abhängigkeiten und Bibliotheken. Das Host-Betriebssystem schränkt den Zugriff des Containers auf physische Ressourcen wie CPU, Speicher und Arbeitsspeicher ein, sodass ein einzelner Container nicht alle physischen Ressourcen eines Hosts verbrauchen kann.

Vollständige, statische und ausführbare Versionen einer Anwendung oder eines Dienstes werden als Container Image bezeichnet. Ein Image enthält alle zum Erstellen eines Containers erforderlichen Dateien und Einstellungen. Da jeder Container über eine eigene spezifische Containerebene verfügt, die diesen spezifischen Container anpasst, können zugrunde liegende Image Ebenen gespeichert und in mehreren Containern wiederverwendet werden.

Wenn der Container startet, werden alle Image-Ebenen miteinander kombiniert. Dadurch wird das Dateisystem des Containers initialisiert. Die Container Engine führt Images aus und viele Organisationen verwenden einen Container-Scheduler und/oder eine Orchestrierungstechnologie wie Kubernetes, um Bereitstellungen zu verwalten.

Container sind durch ihre Abhängigkeiten in den Images hochgradig portabel. Dies ermöglicht es Benutzern, dasselbe Image auf unterschiedlichen Plattformen auszuführen, ohne den Anwendungscode ändern zu müssen. So können beispielsweise Container-basierte Anwendungen in der Cloud getestet und dann ohne Anpassungen auf lokalen Servern in Produktion gehen.

Container vs Virtuelle Maschinen (VM)

Die zuvor beschriebenen Eigenschaften und Funktionsweise von Containern lassen vermuten, dass sie virtuellen Maschinen sehr ähnlich sind.

Mit einem Container können Sie einen Prozess und seine Dateien auf einem Betriebssystem auf Prozessebene isolieren. Wenn ein Container gestartet wird, startet normalerweise auch der Prozess innerhalb des Containers. Der Container wird automatisch gestoppt, wenn der darin ausgeführte Prozess beendet wird.

Im Gegensatz dazu läuft auf einer herkömmlichen virtuellen Maschine ein gesamtes Betriebssystem, einschließlich seines Kernels. Sie benötigen mehr Zeitaufwand bei der Erstellung und umfassen viel Speicherplatz. Container sind leichtgewichtiger als VMs und nicht so tief isoliert. Dadurch können sie schneller geändert werden und verursachen weniger Overhead.

Vorteile beim Einsatz von Containern in der IT

Container tragen dazu bei, Konflikte zwischen Ihren Entwicklungs- und Betriebsteams zu reduzieren, indem sie Verantwortungsbereiche trennen. Entwickler können sich auf ihre Apps und Betriebsteams auf die Infrastruktur konzentrieren.  Container basieren auf Open-Source-Technologie, wodurch Sie stets Zugriff auf die neuesten Entwicklungen haben.

Containertechnologien wie Kubernetes und Docker helfen Ihrem Team, die Anwendungsentwicklung und -bereitstellung zu vereinfachen, zu beschleunigen und zu orchestrieren.

Ein weiterer Grund, warum Container beliebt sind, besteht darin, dass sie sich für Continuous Integration / Continuous Deployment (CI/CD) eignen. Dies ist eine DevOps-Methode, die Entwickler dazu ermutigen soll, ihren Code frühzeitig und häufig in ein gemeinsam genutztes Repository zu integrieren und den Code schnell und effizient bereitzustellen.

Container sind wie kleine, selbstversorgende Betriebssysteme für Anwendungen. Sie teilen sich denselben Kernel mit dem Host-System, aber sie sind von den anderen Prozessen auf dem Host-System isoliert. Dadurch kann das Ganze in Entwicklungs-, Test- und Produktionskonfigurationen verschoben, geöffnet und verwendet werden. Da sie leicht und tragbar sind, bieten Container die Möglichkeit einer schnelleren Entwicklung bei der Umsetzung neuer Geschäftsanforderungen.

Darüber hinaus können Sie die Containeranwendung auch problemlos zwischen öffentlichen, privaten und hybriden Cloud-Umgebungen und eigenen Rechenzentren verschieben, wobei das Verhalten und die Funktionalität konsistent bleibt, Achten Sie darauf, dass Sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen in die Container-Pipeline integrieren. Durch den Schutz der Infrastruktur bleiben Container zuverlässig, skalierbar und vertrauenswürdig.

Container vs Docker

Auch wenn es manchmal verwirrend ist: Docker ist nicht dasselbe wie ein herkömmlicher Container. Ein Container ist eine Software, die Ihre Anwendungen und ihre Abhängigkeiten enthält, um diese Anwendungen unabhängig von der Infrastruktur zu machen. Ein Docker ist eine Laufzeitumgebung zum Erstellen und Bereitstellen von Containeranwendungen.

Die Docker-Technologie bietet mehr als die Möglichkeit, Container auszuführen. Sie sorgt u.a. auch für die Vereinfachung der Prozesse bei der Erstellung von Containern, des Versands von Container Images und der Versionierung von Images. Docker ist eine Sammlung von Tools, die es Entwicklern und Administratoren ermöglichen, Containeranwendungen zu erstellen, zu verwalten und zu skalieren. Es bietet eine einheitliche API, mit der sich Containeranwendungen einfach und zuverlässig erstellen und deployen lassen.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile des granularen Docker-Ansatzes.

Was ist Container-Orchestrierung?

Container haben viele Vorteile für die Anwendungsentwicklung. Unternehmen nutzen dabei die Container-Orchestrierung, um das Zusammenspiel der Bereitstellungen insgesamt zu verwalten.

Mithilfe der Container-Orchestrierung werden Deployment, Management, Skalierung und Vernetzung von Containern automatisiert. Dabei kommt die Open-Source-Plattform Kubernetes ins Spiel. Sie eliminiert viele der manuellen Prozesse, die mit der Bereitstellung und Skalierung von Containeranwendungen verbunden sind.

Erfahren Sie mehr über die Kubernetes und Container-Orchestrierung.

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Einsatz von Containern bei Wilde-IT

Mit dem Einsatz von Containern gelingt es IT-Abteilungen viel schneller Software zur Verfügung zu stellen und das bei deutlich geringeren Fehlerraten bei Änderungen. Das spart den Unternehmen Zeit und Geld, die sie sonst bei der Lösung von Sicherheitsproblemen und ungeplanten Arbeiten investieren. Sie erhalten viel mehr Anwendungsmöglichkeiten für Ihren Server und werden die User mit der schnellen Auslieferung von Software begeistern.

Auch die Entwickler bei Wilde-IT Entwickler nutzen Container und die Docker-Technologie bei der Softwareentwicklung. Mit Docker werden Container erstellt, eingesetzt, kopiert, skaliert und flexible zwischen den Umgebungen bewegt. Dies ermöglicht uns die Optimierung und schnelle Bereitstellung von Anwendungen für unsere Kunden.

Darüber hinaus können wir Ihnen auch helfen, Ihre bereits vorhandenen containerisierten Anwendungen, Workloads und Dienstvorgänge zu automatisieren. Dadurch wird die Containerverwaltung wesentlich einfacher.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zum Thema Container und unterstützen Sie ebenfalls bei der Modernisierung Ihrer Software.

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